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Gesamtübersicht

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Der konsekutive Masterstudiengang Supply Chain Management setzt Schwerpunkt im „Management“, „Logistikprozesse“ und „logistische Informationssysteme“ in und für logistikrelevante Bereiche von Industrie-, Handels- und logistischen Dienstleistungsunternehmen. Nach dem Profil gestalten sich die curricularen Inhalte des Gesamtkonzeptes des Studienganges sowie die Inhalte der thematischen Schwerpunkte:

-           Wirtschaft und Management
-           Informationssysteme
-           Persönliche Kompetenzen / Soft Skills 

Bei der Entwicklung des Masterstudienganges wurde darauf geachtet, dass der instrumentale, systematische und kommunikative Kompetenzerwerb der Masterstudierenden in einem ausgeglichenen Verhältnis in der curricularen Gestaltung berücksichtigt worden ist. Ziel ist es, das der Absolvent im Studienverlauf sein fachliches und fachübergreifendes Wissen vertieft und mit erweiterten methodischem Ansatz verbreitert hat. 

Im ersten Semester wird zunächst das wirtschaftswissenschaftliche Wissen im International Management und im Logistik Management sowie im Bereich der Informationssysteme verbreitert als auch bestehendes Wissen vertieft. Im Schwerpunkt der persönlichen Kompetenzen wird das Verstehen von wirtschaftlichen Zusammenhängen durch die Lehrveranstaltung „Wirtschaftspsychologie und -philosophie“ als auch die kommunikativen Kompetenzen durch die Lehrveranstaltung „Kommunikation und Wissensmanagement“ gefördert. 

Im zweiten Semester geht es im wirtschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt primär um Prozesse; Prozesse in Supply Chains, dem Prozess Design und den Optimierungsmöglichkeiten. Im Schwerpunkt Informationssysteme geht es dann darum, diese Prozesswelt in Supply Chain Managementsystemen abzubilden. Damit inter- und intra-organisationelle Prozessketten integriert funktionieren, müssen Wissen und Informationen zwischen den Beteiligten in Wertschöpfungsketten und –netzwerken geteilt werden. Dafür ist ein Wissen, Verstehen und Operationalisieren von wirtschaftspsychologischen Zusammenhängen wichtig, so dass Wissen / Informationen generiert, archiviert und intern als auch unternehmensgrenzübergreifend kommuniziert werden. 

Wertschöpfung findet heute in einer globalisierten Welt statt. So stehen im dritten Semester zum einen die internationalen rechtlichen Bedingungen für die Gestaltung und den Betrieb von Wertschöpfungsnetzwerken im Vordergrund als auch die persönliche Kompetenzentwicklung im internationalen Agieren sowie das Nutzen von Verschiedenheiten, seien es nationale, kulturelle, religiöse oder auch geschlechterspezifische Stärken. Des Weiteren wird im dritten Semester ein Schwerpunkt auf die Applikation von Informationssystemen gelegt. Diese Anwendungsorientierung wird durch das Unternehmensplanspiel „Lernstatt“ unterstrichen, welches bereits als Beispiel im zweiten Semester zum „Prozess Design & Management“ dient. Im dritten Semester dient die „Lernstatt“ für die Umsetzung / Implementierung eines Enterprise Resource Planning System (ERP) bzw. ERP II (SCM) Systems. 

Das Unternehmensplanspiel „Lernstatt“ bedeutet sowohl für Studierende als auch Lehrende eine praxis- und anwendungsorientierte alternative Lernform, die durch die ständigen Interaktionen zwischen Studierenden und Dozenten ein spannendes Umfeld bietet, in dem auch ausprobiert und experimentiert werden darf. Dieser didaktische Ansatz führt zu einem schnellen Wissenstransfer und –erwerb sowie einer leichteren Umsetzung des Erlernten in der späteren Berufstätigkeit der Absolventen. 

Im vierten Semester erarbeiten die Studierenden ihre Master Thesis. Die Master Thesis ist ein wissenschaftliches Projekt mit vorzugsweise einem direktem Praxisbezug, z.B. ein Projektaufgabe eines Unternehmens. In der Master Thesis muss der Studierende das in den ersten drei Semestern erworbene Wissen je nach Themenbezug nachweisen, neues Wissen sich erarbeiten, diese auf die Problemstellung anwenden und auf wissenschaftlichen Niveau kommunizieren. So werden in der abschließenden Master Thesis das Wissen, Verstehen und Können des Studierenden geprüft.