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SRH-Gründergeschichten - Lernen für den Erfolg von morgen

Kleine Lerngruppen, der persönliche Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden und die zentrale Lage in Nachbarschaft zum Hammer Hauptbahnhof sind nur einige von vielen weiteren Stärken der Hochschule Hamm: Die Brüder Tolga und Boran Dogru haben sich diese Stärken zu Nutze gemacht – und mit dem Wissen ihr eigenes Erfolgsunternehmen aufgebaut.

Die beiden Brüder glauben fest an ihren Erfolg - Foto: pr

An der Hochschule für Logistik und Wirtschaft beginnen Erfolgsgeschichten: So wie bei Boran und Tolga Dogru. Den Traum vom eigenen Unternehmen träumten die Brüder bereits einige Jahre, das Wissen und das Netzwerk der Hochschule half ihnen ebenso dabei in der Logistikbranche Fuß zu fassen, wie ihr Mentor Professor Dr. Frank Czaja, die Familie und der Zufall. Die Erfolgsgeschichte der Dogru-Brüder startet als Servicepartner der Deutschen Post im Juni  2015: mit einem LKW, einem Anhänger und Onkel Orkan am Steuer. Ein Speditionsunternehmen aus Nürnberg ist als Servicepartner der Deutschen Post auf schnelle Hilfe angewiesen: Die beiden Brüder erkennen ihre Chance – und nutzen sie. Das Grundwissen des Unternehmers hatten sich die Brüder in Oer-Erkenschwick als Betreiber eines Kiosks aneignet – und gleichzeitig das nötige Geld für die Studiengebühr an der privaten Hochschule angespart. Die Deutsche Post weiß die Verbindlichkeit der jungen Unternehmer zu schätzen, zumal sie sich in den folgenden Monaten insbesondere im harten Weihnachtsgeschäft bewähren. Immer neue Aufträge kommen hinzu. Längst ist das Unternehmen „D&D Logistics“ mit Sitz in Oer-Erkenschwick deutschlandweit tätig: Schon in naher Zukunft wollen die Brüder ihr Geschäftsfeld auf ganz Europa ausweiten – und dabei trotzdem bodenständig bleiben. „Wir wissen, dass wir einen Schritt nach dem anderen gehen müssen, wenn wir ein Unternehmen mit soliden Strukturen aufbauen möchten. Zudem muss es unser Ziel sein, neben der Deutschen Post auch noch weitere feste Partner zu gewinnen: Die Post hat von sich aus gesagt, dass dieser Schritt für die Weitentwicklung unseres Unternehmens wichtig ist – und wir sind für diesen Hinweis auch deshalb dankbar, weil die Hilfestellung zeigt, dass unsere Zusammenarbeit nicht nur von den eigenen Interessen geprägt ist,“ erklären Boran und Tolga Dogru.

Bislang kennt die Entwicklung des Unternehmens lediglich eine Richtung: steil aufwärts. Die Zahl der Mitarbeiter wächst ebenso wie die Anzahl der Fahrzeuge: Ein Jahr nach der Gründung besteht das Unternehmen aus zwölf Angestellten, sieben Lastwagen und einem Kleintransporter für kurzfristige Aufträge. Onkel Orkan unterstützt die Brüder als Springer, damit sie bei Engpässen nicht von einzelnen Angestellten abhängig sind. „Die Mitarbeiter-Führung gehört mit zu den größten Herausforderungen: Zum Glück haben wir an der Hochschule sehr viele Tipps mit an die Hand bekommen, die sich in der Praxis bewährt haben“, betonen Boran und Tolga Dogru. „Überhaupt können wir sagen, dass sich das vermittelte Wissen tatsächlich an den konkreten Anforderungen der Wirtschaft orientiert – zumal es an der Hochschule ein enges Miteinander zwischen Studierenden und Lehrenden gibt, so dass wir jederzeit auf die Professoren zugehen können. Etliche von ihnen verfügen über einen großen Erfahrungsschatz, weil sie vor der Zeit in Hamm in exponierten Positionen bei großen Unternehmen waren.“

Die Hochschule für Logistik und Wirtschaft wurde im Jahr 2005 als SRH Fachhochschule Hamm gegründet: Erster Standort waren die Räume des früheren Öko-Zentrums NRW im Stadtbezirk Heessen. Mit dem Umzug in das neu gebaute Heinrich-von-Kleist-Forum in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hammer Hauptbahnhof wurde die Hochschule insbesondere für Fern- und Duale Studiengänge noch attraktiver – zumal das Raumkonzept bis ins Detail auf die besonderen Stärken der privaten Hochschule abgestimmt ist. „Mit den kleinen Lerngruppen unterscheidet sich die Hochschule deutlich von vergleichbaren Einrichtungen. Die Architektur ist so angelegt, dass es ständig zu Begegnung und Austausch kommt – und zwar nicht nur unter den Studierenden“, erklären Tolga und Boran Dogru. Neben dem Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen Logistik“ (Präsensstudium, duales Studium und Fernstudium) bietet die Hochschule auch die Studiengänge „Wirtschaftsingenieurwesen Energiewirtschaft“ (Präsenzstudium, duales Studium und Fernstudium) und Betriebswirtschaftslehre (Präsensstudium und duales Studium) an. Zudem wurde zum Wintersemester 2015/2016 auch der Studiengang „Soziale Arbeit“ eingerichtet, der seit dem Wintersemester 2016/2017 nicht nur als Präsensstudium und Duales Studium möglich ist – sondern auch als berufsbegleitendes Studium am Institut für Sozialwissenschaften. Mit ihrem jüngsten Studiengang knüpft die Hochschule Hamm an die Wurzeln ihrer Dachgesellschaft an, die ebenfalls im sozialen Bereich liegen: Die „Stiftung Rehabilitation Heidelberg“ (SRH) wurde 1966 gegründet, um Menschen mit Behinderungen eine berufliche Perspektive zu bieten. Heute gehört die Holding mit 64 Einrichtungen in ganz Deutschland zu den führenden Anbietern von Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen.

Boran und Tolga Dogru wollen nicht nur die  Erfolgsgeschichte ihres jungen Unternehmens weiterschreiben – sondern sie sind auch fest entschlossen, ihr Studium an der Hochschule für Logistik und Wirtschaft erfolgreich abzuschließen, „zumal wir das unserer Mama versprechen mussten, als wir das Unternehmen gegründet haben.“ Mit dem Abschluss sind die jungen Brüder attraktiv für andere Arbeitgeber, wenn sich das eigene Unternehmen nicht so erfolgreich weiterentenwickeln sollte, wie das bislang der Fall ist. „Natürlich wollen wir unseren bisherigen Weg konsequent weitergehen – zumal wir fest an den Erfolg glauben und alles dafür tun werden. Trotzdem ist es ein gutes Gefühl, dass sich mit dem erfolgreichen Abschluss an der Hochschule auch andere Möglichkeiten für den beruflichen Erfolg ergeben werden."

Unser Kontakt

Frank Czaja

Prof. Dr. Frank Czaja

Fachbereichsleiter Logistik

Professor für Technische Logistik

frank.czaja@srh.de
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59065 Hamm
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