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Studium Das CORE-Prinzip

Das CORE-Prinzip
Moderne Hochschullehre des 21. Jahrhunderts

Das CORE-Prinzip

CORE bedeutet Competence Oriented Research and Education. Das CORE-Prinzip rückt aktives und eigenverantwortliches Lernen in den Mittelpunkt und verbindet Kompetenz, Wissen und Freude am Lernen. Angewandt wird dieses Modell an unserer Hochschule derzeit in den Studiengängen des Fachbereichs Sozialwissenschaft.

  • Fünf- bzw. Zehn-Wochen-Blöcke: Sie befassen sich in den Blöcken mit praxisnahen Fragestellungen
  • Aktivierende Lehr-/Lernmethoden: Sie arbeiten in Fallstudien, Gruppen-Präsentationen und Rollenspielen kreativ zusammen.
  • Kompetenzorientierte Prüfungsformen: Kontinuierliche und auf Lernziele zugeschnittene Leistungsnachweise fördern nachhaltiges Lernen und Kompetenzentwicklung.
  • Mentoring und Coaching: Von Ihren Lehrenden werden Sie fachlich, organisatorisch und persönlich begleitet.
  • Employability: Sie sollen in der Lage sein, sich nach dem Studium in der Praxis zu beweisen
  • Innovation und Forschung – Das heißt für uns: Immer auf dem neuesten Stand zu sein

Unsere CORE-Lernräume

CORE-Prinzip an der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft in Hamm

Competence Oriented Research and Education - Das ist CORE

Das CORE-Prinzip rückt aktives und eigenverantwortliches Lernen in den Mittelpunkt und verbindet Kompetenz, Wissen und Freude am Lernen. Wir glauben, dass eigenverantwortliches Handeln und Lernen, dazu führt, über sich hinauszuwachsen.

Die 4 Säulen von CORE Kompetent in den Beruf starten

Unsere Studiengänge sind seit dem Wintersemester 2018/19 konsequent kompetenzorientiert ausgerichtet. Ziel ist es, Sie in in die Lage zu versetzen, ihr Wissen aber vor allem ihre Kompetenz sofort nach Ihrem Berufseinstieg in der Praxis anzuwenden.

Durch Fachkompetenz verknüpfen und reproduzieren Sie erlangtes Wissen, verstehen Theorien, beherrschen die Fachsprache und erkennen Zusammenhänge. Sozialkompetenz versetzt Sie in die Lage, ziel- und ergebnisorientiert in einem Team zu arbeiten. Durch die vermittelte Methodenkompetenz wenden Sie Strategien effizient und Arbeitstechniken situationsgerecht an. Durch entsprechende Selbstkompetenz organsieren Sie sich selbst und entwickeln so professionelles Handeln, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit zur Reflexion.

Im Fokus Handlungskompetenz

Sie erwerben die Fähigkeit, zielgerichtet, situationsbedingt und verantwortungsbewusst Aufgaben zu erfüllen und Probleme zu lösen. Erfolgreiches Handeln setzt neben Fachwissen eine ganze Reihe anderer Kompetenzen voraus, die geschult, gelernt und reflektiert werden müssen. Ein Beispiel: Wer verschiedene Verhandlungsmethoden in der Theorie beherrscht, ist noch lange kein erfolgreicher Verhandlungsführer. Erst die Interaktion mit dem Verhandlungspartner zeigt, ob alle erforderlichen Kompetenzen vorhanden sind.

Constructive Alignment

Durch eine perfekte Abstimmung von Lernergebnis, Prüfungsmethodik und Lehr- und Lernmethoden wird das beabsichtigte Lernziel erreicht. Kompetenzorientierte Prüfungsformen und vielfältige Lehr- und Lernmethoden sind dafür so justiert, dass tiefgreifende Verarbeitungsmechanismen aktiviert und nachhaltiger Lernerfolg erzielt werden.

Das nennt man „Constructive Alignment“.

Studieren mit Ziel

Unverzichtbare Kompetenzen und Erfahrungen von Master- und Bachelor-Absolventen aus Arbeitgebersicht Quelle: DIHK-Umfrage 2015

Wir entwickeln unsere Studiengänge abgestimmt auf die Anforderungen Ihrer Arbeitgeber. Sie als Studierender erwerben genau die Kompetenzen, die Sie später brauchen.

Wenn Sie nach dem CORE-Prinzip studieren, bringen Sie für den Beruf alles mit: Wissen, Können und Schlüsselqualifikationen. Sie lernen, wissenschaftlich fundiert zu arbeiten und die Methoden in Praxisprojekten anzuwenden. Dabei knüpfen Sie wertvolle Kontakte in die Arbeitswelt.

Der Lernraum zu CORE

Wir haben entsprechend der Anforderungen an das Lernen und Arbeiten Raum geschaffen für kompetenzorientiertes Studieren.

Hingucker im neugestalteten Atrium der Hochschule bilden informelle Lerninseln. Hier können Sie sich zurückziehen und im Zuge ihrer Lehrveranstaltungen in Gruppen arbeiten. Mobile Möbel stellen dabei den idealen Rahmen für die Bearbeitung von Forschungsprojekten dar. Sie können individuell umgestellt und justiert werden. Zwei große Tische auf Werkbankhöhe und einzelne kleine Stehtische können als Treffpunkt einer spontanen Ideenkonferenz oder einem kurzen privaten Austausch genutzt werden.

Echo

Das CORE-Prinzip, das an der SRH Hochschule Heidelberg entwickelt wurde, ist nach meiner Überzeugung einer der wichtigsten Meilensteine auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Hochschul- bildung des 21. Jahrhunderts – dies als gelebte Praxis an allen SRH Hochschulen wäre ein Benchmark für den gesamten Bildungssektor.

Peter Spiegel, GENISIS Institute (Berlin) for Social Innovation and Impact Strategies gemeinnützige GmbH

Die Aufgabe, Studenten optimal auf das Berufsleben vorzubereiten, muss stärker in den Mittelpunkt rücken. ... Eine aktive Lernkultur besteht nicht aus Frontal-Vorlesungen, sondern versetzt die Studierenden in die Lage, sich forschungs- und praxisbezogen das Wissen selbst anzueignen. Studiengänge sollten Output-orientiert gestaltet werden, denn wichtig ist, was die Studenten am Ende des Studiums können.

DIHK, 2011

Hier müssen sorgfältig erarbeitete Qualifikationsziele, angemessene Lehr-, Lern- und Prüfungsformen, die Weiterqualifikation der Lehrenden und eine aktivere Rolle der Studierenden abgestimmt werden und zusammenwirken. 

„Für eine Reform der Lehre in den Hochschulen“, HRK, 2008